| Springkraut | neo0780 | |
![]() ![]() | ![]() Impatiens glandulifera Indisches Springkraut Heimat: Himalaya Fundort: Feuchtstellen <-- Links: Impatiens parviflora Kleinblütiges Springkraut Heimat: Mittelasien Fundort: Wald --> Rechts: Impatiens capensis Orangerotes Springkraut Heimat: Nordamerika Fundort: Lahnufer bei Gießen, Auwald Rheinebene? | ![]() ![]() |
| Nur eines der Springkräuter ist einheimisch, das seltenere Echte Springkraut oder Rühr-mich-nicht-an. Das kleine Springkraut, das schon in meiner Kindheit häufig in Wäldern zu finden war, denn seine Einwanderung begann bereits um etwa 1830, ist ein Neophyt. Trotz der Menge ist es kein Problem-Neophyt. Das Indische Springkraut ist um 1840 von englischen Imkern als Bienenfutterpflanze aus dem Himalaya eingeführt worden, wurde dann auch als Zierpflanze verwendet, und ist heute europaweit an feuchten Standorten verwildert. Teilweise wird es als Problem-Neophyt betrachtet, der der einheimischen Flora schadet, doch der Biologe Markus Sonnberger aus dem Odenwald sagt, an den Orten, an denen sich das Indische Springkraut in seinem Einzugsbereich ausgebreitet hat, sei vorher auch nichts Seltenes gewachsen. Im Lahntal um Gießen in Hessen ist schon seit einigen Jahrzehnten das aus Amerika stammende Kap-Springkraut in Auwäldern und am Lahn-Ufer aufgetaucht. Aussehen wie echtes Spr., aber rote Blüte. Name capensis = Irrtum. Herr Sonnberger sagte, es sei inzwischen auch schon in unserer Region in Auwäldern aufgetaucht. |
| - Impatiens parviflora / Kleinblütiges Springkraut (Balsaminaceae, Springkrautgew.): HK:Mittelasien FO:Wald |
| - Impatiens glandulifera / Indisches Springkraut (Balsaminaceae, Springkrautgew.): HK:Himalaya FO:Feuchtstellen |
| - Impatiens capensis / Orangerotes Springkraut (Balsaminaceae, Springkrautgew.): HK:Nordamerika FO:Lahnufer bei Gießen, Auwald Rheinebene? |